Terror-Hysterie: Kampfjets eskortierten Jumbo - DER SPIEGEL
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Terror-Hysterie Kampfjets eskortierten Jumbo

Auf dem Londoner Flughafen Heathrow hielt ein Sicherheitsbeamter einen übersehenen Passagier für verdächtig. Kanadische und amerikanische Kampfflugzeuge geleiteten die indische Passagiermaschine daraufhin nach New York. Der vermeintliche Attentäter stellte sich aber als harmlos heraus.
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New York - Die Warnung des Londoner Sicherheitsbeamten löste bei den amerikanischen Luftfahrtbehörden Alarm aus. Nach Angaben des TV-Senders CNN hatte der Mann geglaubt, bei der Kontrolle der Passagierliste einen Verdächtigen übersehen zu haben. Die Maschine der Air India mit 399 Menschen an Bord wurde daraufhin zuerst von kanadischen und dann von US-Kampffliegern eskortiert.

Auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen in New York wurde die Boeing noch auf dem Rollfeld von der Polizei umstellt. FBI-Beamte verhörten den gemeldeten Passagier und ließen ihn nach zwei Stunden wieder frei. Gegen den Mann, dessen Nationalität nicht bekannt gegeben wurde, liege nichts vor, sagte ein Beamter.

An Bord des Flugzeuges hatte es offenbar keine Unruhe gegeben, obwohl die Piloten über den Alarm unterrichtet worden waren. Ein Mitarbeiter von Air India sprach von einer völlig übertriebenen Reaktion.