Terror-Prozess: Angeklagter will sich schuldig bekennen - DER SPIEGEL
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Terror-Prozess Angeklagter will sich schuldig bekennen

In dem Prozess wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 will sich der Angeklagte Zacarias Moussaoui einem Zeitungsbericht zufolge schuldig bekennen. Moussaoui habe seine Absicht in Briefen an die US-Regierung und den zuständigen Richter erklärt, hieß es.
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Washington - Wie die "Washington Post" heute berichtete, wolle Moussaoui auch ein Todesurteils für die ihm zur Last gelegten Taten akzeptieren. Die Anwälte Moussaouis waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Moussaoui ist französischer Staatsbürger marokkanischer Abstammung und wurde bereits vor den Anschlägen festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, an der Verschwörung zu den Attentaten beteiligt gewesen zu sein, bei denen rund 3000 Menschen getötet wurden. Er hatte eine Beteiligung an der Bluttat bislang abgestritten.

Moussaoui ist der einzige Verdächtige, der wegen der Anschläge angeklagt ist. Er wurde im August 2001 wegen Verstoßes gegen die Einwanderungsbestimmungen der USA festgenommen. Die Behörden waren während seiner Piloten-Ausbildung in Minnesota auf ihn aufmerksam geworden.