Terrorfolgen-Studie Jeder dritte New Yorker traumatisiert
Hamburg - Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst bestimmen das Leben von 43 Prozent der Menschen aus dem Einzugsgebiet New Yorks, berichtet CNN. Weitere 31 Prozent fürchten, dass weitere Terroranschläge noch mehr Opfer fordern werden.
"Der Knackpunkt ist, dass Stress und Traumata nicht an geografischen, ethnischen und ökonomischen Grenzen Halt machen", sagte Paul Ofman vom Roten Kreuz in New York. Nach der Untersuchung ist jeder dritte New Yorker noch so geschockt von den Terrorattacken, dass ein erhöhtes Risiko besteht, posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD) zu erleiden. Landesweit sind sechs Prozent gefährdet.
Die Studie, bei der 1000 Menschen befragt wurden, müsse aber im vollen Kontext gesehen werden, so Ofman, denn viele Menschen hätten die Tragödie offenbar verarbeitet. So gaben 69 Prozent der Befragten an, das schreckliche Erlebnis gut gemeistert zu haben.