Terroristenschreck - DER SPIEGEL
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SICHERHEIT Terroristenschreck

• aus DER SPIEGEL 44/2001
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Die Zeiten für Flugzeug-Kidnapper werden härter: In Amerika arbeiten Ingenieure daran, entführte Maschinen künftig durch einen verbesserten Autopiloten ohne Hilfe des Cockpits auf dem nächstgelegenen Flughafen zu landen - ein Notschalter, von der Crew oder der Bodenkontrolle betätigt, soll dann die Hebel im Flugzeug blockieren und den Entführern die Kontrolle aus der Hand nehmen. Wie jetzt bekannt wurde, haben Techniker des US-Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Raytheon bereits im August ein mit einem speziellen Notlandesystem ausgestattetes Passagierflugzeug sechsmal erfolgreich auf dem Militärflughafen Holloman in New Mexico gelandet - ohne dass die Piloten den Flugplatz angesteuert hätten. Die Boeing 727 orientierte sich dabei nicht, wie üblich, am Radarfeuer am Ende der Landebahn, sondern an einer Kombination aus GPS-Satelliten- und Bodensignalen, die helfen, die Höhe - und damit den erforderlichen Anflugwinkel - bis auf einen Meter genau zu berechnen.

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