Terrorverdacht: Razzien in vier Bundesländern - DER SPIEGEL
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Terrorverdacht Razzien in vier Bundesländern

Die Bundesanwaltschaft ermittelt erneut gegen eine mutmaßliche islamistische Terrorgruppe. Seit dem Morgen sind in Mannheim, Ludwigshafen, Worms, Wiesbaden und im Raum München rund 160 Beamte im Einsatz.
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Karlsruhe - Seit Mittwochmorgen durchsuchten Beamte elf Wohnungen und Arbeitsplätze in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Ermittlungen richten sich gegen drei Personen, die der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verdächtig werden. Nach Erkenntnissen der Ermittler haben sich die Verdächtigen zu einer Terrorgruppe "auf der Grundlage eines militanten islamistischen Fundamentalismus" zusammengeschlossen, um Anschläge zu planen.

Hinweise deuteten darauf hin, dass sie in ein internationales Netzwerk eingebunden sei. Das werde durch viele telefonische und persönliche Kontakte in den arabischen Raum dokumentiert. Eine Beteiligung an den Anschlägen des 11. September 2001 sei nicht erkennbar. Ein Zusammenhang mit den Ermittlungen in Minden und Münster bestehe nicht.

Dort hatten Beamte des BKA in der vergangenen Woche Treffpunkte mutmaßlicher islamistischer Terroristen durchsucht. Drei Männer waren kurzzeitig festgenommen worden, weil gegen sie der Verdacht bestand, Anschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland geplant zu haben. Haftbefehle wurden jedoch nicht beantragt, weil die Voraussetzungen dafür derzeit nicht gegeben seien, erklärte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft am vergangenen Freitag. Einer der Verdächtigen aus Minden und Münster soll die Terrorgruppe um den Todespiloten vom 11. September, Mohammed Atta, unterstützt haben.

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