Terry Carter, 95 - Nachruf - DER SPIEGEL
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Gestorben Terry Carter, 95

• aus DER SPIEGEL 18/2024
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ABC Photo Archives / Disney / Getty Images

1965, zu einer Zeit, in der schwarze Darsteller im US-Fernsehen die Ausnahme waren, spielte Terry Carter als einziges afroamerikanisches Mitglied der regulären Besetzung bei der Militärsatire »The Phil Silvers Show« Private Sugie Sugarman. In der Kriegs­serie »Combat!« war er der einzige schwarze GI. Bekannt wurde er aber durch seine Rolle als Colonel Tigh in der Originalserie des Science-Fiction-Klassikers »Kampfstern Galactica«, die er in 21 Episoden verkörperte. Die Serie wurde 1979 trotz des anfäng­lichen Erfolgs nach nur 24 Episoden abgesetzt. Die Produktion war mit rund einer Million Dollar pro Episode einfach zu kostspielig.

Carter, 1928 in Brooklyn, New York, geboren, war in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen und arbeitete auch als Filmemacher. Mit seinem Dokumentarfilm über den Jazz-Giganten Duke Ellington, »A Duke Named Ellington« (1988), wurde er für einen Emmy nominiert. Carter drehte und produzierte auch den Dokumentarfilm »Katherine Dunham Technique« über die Tänzerin und Choreografin Katherine Dunham und die mit einem Emmy ausgezeichnete Serie »K*I*D*S«. Seine Karriere umfasste mehrere Jahrzehnte und viele verschiedene Berufsfelder: Er arbeitete nicht nur als Dokumentarfilmer und Schauspieler, sondern auch als Nachrichtensprecher, Jazzpianist und Seefahrer. Terry Carter starb am 23. April in New York.

ada
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