Texas 13-Jähriger wollte Schulkantine sprengen
Rosenberg - Amerikanische Medien berichteten, dass im Wohnhaus des Schülers Material zur Herstellung von Bomben gefunden worden war. Fünf Sprengsätze seien bereits fertig konstruiert gewesen. Damit wollte der Teenager die Kantine seiner Schule in Rosenberg nahe Houston in die Luft jagen.
Der Junge werde für mindestens zehn Tage in Haft bleiben, dabei solle er von einem Psychiater untersucht werden. Auf die Spur war man dem verhinderten Attentäter gekommen, nachdem er mit seinem Plan geprahlt hatte, die Schulkantine zu sprengen. Zwei Mitschüler alarmierten daraufhin die Lehrer, die die Behörden einschalteten. Der Vater des Jungen erklärte, sein Sohn habe in der letzten Zeit Streit mit anderen Schülern gehabt. Sie hätten ihn regelrecht tyrannisiert. "Er ist ein guter Junge", sagte der Vater.
Immer wieder kommt es in den USA zu Anschlägen, die Kinder auf ihre Mitschüler planen. Bei dem bislang größten Attentat, das Schüler verübten, waren in der Kleinstadt Littleton im Frühjahr 1999 13 Menschen getötet worden, mehr als 20 Personen wurden zum Teil schwer verletzt, als die beiden Jugendlichen mit Gewehren und Pistolen bewaffnet durch das Schulgebäude zogen.