Texas: Elf Menschen sterben in riesigem Buschfeuer - DER SPIEGEL
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Texas Elf Menschen sterben in riesigem Buschfeuer

Mit Löschflugzeugen und Bulldozern hat die texanische Feuerwehr den Kampf gegen einen der größten Waldbrände in der Geschichte des Bundesstaates fortgesetzt. In Flammen und Rauch starben bislang mindestens elf Menschen.
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Washington - Östlich von Amarillo im Norden von Texas seien seit Sonntag rund 2800 Quadratkilometer flaches Weideland - das ist mehr als die Fläche des Saarlandes - in Brand geraten, berichteten amerikanische Fernsehsender und Zeitungen unter Berufung auf das texanische Forstamt.

Das größte der Feuer sei 72 Kilometer lang und 24 Kilometer breit. Es handle sich um "das wahrscheinlich größte Feuer in der Geschichte von Texas", sagte ein Sprecher des Forstdienstes. Mehr als 1900 Menschen seien vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden. Die Behörde vermutete Brandstiftung als Ursache.

Dem US-Nachrichtensender CNN zufolge kamen allein bei Verkehrsunfällen acht Menschen ums Leben, als sie sich in ihren Autos vor der heranrückenden Feuerfront retten wollten. Sie hatten in dem dichten Qualm die Orientierung verloren.

Über die Zahl der zerstörten oder beschädigten Häuser lagen zunächst keine Angaben vor. Seit Ende Dezember wurden in Texas bereits 1,4 Millionen Hektar Land - zwei Prozent der Gesamtfläche des US-Staates - ein Raub der Flammen. Im Januar rief Gouverneur Rick Perry wegen einer anhaltenden Dürre den Notstand aus.

rom/AFP/AP/dpa