Verletzter Elch: Humpelnder Herbert
Tier macht Sachen Herz- und Beinbruch
Es sind herzzerreißende Bilder, die die Welt aus dem Wildpark Hanau in Hessen erreichen: Baby-Elch Herbert, den Huf in einem blauen Gips, humpelt wimmernd durchs Gehege; vorweg springt Zwillingsbruder Hägar.
Der winzige und nur wenige Wochen alte Elch hat sich ein Bein gebrochen. "Herbert ist im Gehege wohl unglücklich gestürzt", sagte Tierpflegemeisterin Hanna Patek.
Der Anblick des kleinen Unglücks-Elchs rührte zuvor bereits die Besucher. Die Kinder einer Kindergartengruppe brachen angesichts des humpelnden Herberts in Tränen aus.
Auch Tierpflegemeisterin Patek hatte Mitleid mit dem verletzten Elch gehabt. Sie habe es nicht übers Herz gebracht, das Tier einschläfern zu lassen, sagte sie. Stattdessen entschied sie sich für eine aufwendige Behandlung: Herbert wurde betäubt, dann schienten die Tierärzte sein verletztes rechtes Hinterbein.
Nun muss nur noch der Bruch gut verheilen. Dann kann Elch Herbert wieder laufen und die Besucher vergießen vor seinem Gehege nicht länger Tränen.