Tierattacken Qualle tötet Siebenjährige beim Baden
Sydney - Das Kind rannte gestern in Umagico auf der Halbinsel Kap York im australischen Bundesstaat Queensland nach Angaben der Polizei plötzlich schreiend aus dem Wasser und brach vor seinen Eltern zusammen. Brust und Beine des Mädchens waren mit Quallenspuren übersät. Umstehende und Sanitäter versuchten zwar, das Kind wiederzubeleben - jedoch ohne Erfolg. Im Krankenhaus konnten die Ärzte nur noch den Tod des Opfers feststellen.
Die verbrennungsartigen Spuren deuteten daraufhin, dass das Mädchen von einer sogenannten Seewespe berührt worden sei, sagte eine Polizeisprecherin. Gewissheit soll eine Obduktion bringen. Die bläulich schimmernde Würfelqualle gilt als eins der giftigsten Tiere der Welt. Ihre Tentakeln werden bis zu drei Meter lang und haben rund 5000 Nesselzellen.
Erst am Vortag war eine 21-jährige Frau in Queensland beim Tauchen von einem Hai angegriffen und getötet worden. Es war das zehnte Todesopfer durch Haie seit dem Jahr 2000. Durch eine Würfelqualle soll zum letzten Mal vor drei Jahren ein Mensch in Australien zu Tode gekommen sein.