Tierischer Streit: Hungriges Känguru ertränkt Hund - DER SPIEGEL
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Tierischer Streit Hungriges Känguru ertränkt Hund

Im dürregeplagten Australien mehren sich die Berichte, dass hungrige Kängurus Menschen und Tiere angreifen. Auf der Suche nach Futter zieht es die Grasfresser auf Golfplätze, in Sportanlagen und Parks. Fühlen sie sich bedroht, werden die sonst harmlosen Tiere aggressiv.
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Canberra - Eine Frau, die ihren Pudel ausführte, wurde im Park von einem Känguru attackiert. Ein anderes Känguru ertränkte vorige Woche gar einen Golden Retriever in einem Teich. Die Umweltbehörde der Hauptstadt Canberra hat deshalb die Bewohner heute angewiesen, sich von den üblicherweise harmlosen Tieren fern zu halten.

"Wegen des Nahrungsmangels flüchten sie nicht, wenn sie sich bedroht fühlen, sondern halten die Stellung", erklärte der Umweltbiologe Murray Evans. Heimtückische Angreifer seien sie nicht. "Kängurus kommen nicht aus dem Busch gerannt, um Menschen anzugreifen", sagte Evans. "Normalerweise kümmern sie sich um ihre eigenen Angelegenheiten, und die Leute finden sie niedlich und kommen ihnen zu nahe."

Ein ausgewachsenes Känguru ist kein leichter Gegner. Die grauen australischen Beuteltiere können 1,70 Meter groß und bis zu 80 Kilogramm schwer werden. Wenn sie sich bedroht fühlen, setzen sie ihre kräftigen Pfoten als Waffe ein.

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