Tiger-Attacke: Roy kann sich nur durch Handzeichen verständigen - DER SPIEGEL
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Tiger-Attacke Roy kann sich nur durch Handzeichen verständigen

Fast eine Woche nach dem Angriff durch seinen weißen Tiger kann der Raubtier-Dompteur Roy Horn noch nicht wieder sprechen. Das sagte sein Partner Siegfried Fischbacher in einem ersten Fernseh-Auftritt nach dem Unglück.
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Las Vegas - Der von seinem weißen Tiger schwer verletzte Raubtierbändiger Roy Horn kann noch nicht wieder sprechen. Das sagte der Partner des Raubtier-Dompteurs Siegfried Fischbacher in seinem ersten Fernsehinterview nach dem Tiger-Angriff auf Horn.

Roy verständige sich aber mit Handzeichen. Eine bestimmte Geste heiße "Nein", eine andere "Ja". "Auf diese Weise reden wir, und natürlich auch mit Augenkontakt", sagte der 64-jährige Fischbacher teils unter Tränen. Bei seinem Auftritt in der "Larry King Live" Show des Fernsehsenders CNN bezeichnete er den Angriff des weißen Tigers Montecore am letzten Freitag auf offener Bühne in Las Vegas als eine "Tragödie". "Aber es ist nicht das Ende", sagte Fischbacher.

Fischbacher erklärte, sein 59-jähriger Partner habe neben schweren Biss-Verletzungen einen "leichten Schlaganfall" erlitten habe. Ob Horn zuerst den Schlaganfall gehabt habe, und deshalb gestrauchelt sei, woraufhin sich der Tiger auf ihn stürzte, sagte Fischbacher nicht. Horns Sprecher Bernie Yuman zufolge ist nach wie vor nicht klar, ob der Tiger-Bändiger jemals wieder ganz gesund werden wird

Der 270 Kilo schwere Tiger, mit dem das Erfolgs-Duo schon seit Jahren arbeitet, habe Horn nur in Sicherheit bringen wollen, nachdem dieser gestürzt sei, erklärte Fischbacher die Attacke. Das Ganze habe nur wenige Sekunden gedauert, dann hätten Mitarbeiter der Show "Montecore" mit Feuerlöschern in seinen Käfig getrieben. Auf die Frage, ob der Angriff hätte verhindert werden können, sagte Roy: "Das ist eine große Frage. Wir haben alles getan, was getan werden konnte. Aber das kam unerwartet."