Tod im Dienst: SEK-Beamter bei Polizeitraining erschossen - DER SPIEGEL
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Tod im Dienst SEK-Beamter bei Polizeitraining erschossen

Bei einer Übung der Spezialeinheit der Kölner Polizei hat ein Beamter seinen Kollegen aus Versehen getötet. Drei SEK-Beamte übten die Überwältigung einer Person, als sich ein tödlicher Schuss löste. Die Polizei überprüft nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
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Köln - Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall gestern Abend in der Polizeiunterkunft Gaedestraße, wo unter anderem mehrere Polizeidienststellen untergebracht sind. Als drei SEK-Beamte das Überwältigen einer Person übten, löste sich plötzlich der Schuss, der den 32-jährigen Polizisten traf. Der Beamte, der eine Frau und ein dreijähriges Kind hinterlässt, starb trotz sofortiger Notarzt-Behandlung im Krankenhaus.

Zurzeit ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei. Bisher ist noch fraglich, warum sich der tödliche Schuss lösen konnte. Ein Polizeisprecher sagte, es sei außerdem zu klären, wer den Schuss auf den Kollegen abgab und ob es sich um fahrlässige Tötung handle. Neben den beiden an der Übung beteiligten Polizisten wurden auch Vorgesetzte und Sachverständige befragt. Der Unfallort wurde nach Spuren abgesucht.

Der Polizeisprecher betonte, es müsse vor allem geklärt werden, warum bei der Übung eine Waffe mit scharfer Munition zum Einsatz kam. Das sei nur bei einigen Übungen zulässig.