Todesdrohung an George W. Bush Deutscher riskiert Gefängnisstrafe in den USA
Fort Lauderdale - Mit Morddrohungen verstehen die amerikanischen Behörden keinen Spaß, schon gar nicht, wenn sie sich gegen den US-Präsidenten George W. Bush richten. Am kommenden Montag muss er nach einem Bericht der Zeitung "Sun-Sentinel" vor einem Gericht in Florida erscheinen. Laut der Anklage schickte der 33-Jährige, der in Florida wohnt und dort einen Autohandel betreibt, von einem Computer in einer öffentlichen Bibliothek in der Stadt Fort Lauderdale eine E-Mail an das örtliche FBI-Büro.
Der Inhalt der elektronischen Post soll es in sich gehabt haben, so die Ankläger. "Ich werde den Präsidenten bis zum 30. Mai 2003 töten; fangt mich wenn ihr könnt; lang lebe Saddam"", soll Volker C. geschrieben haben. Was der Mann mit der E-Mail erreichen wollte, ist bisher unklar. Doch auch wenn es nur ein Spaß war, drohen ihm nach US-Recht bis zu zehn Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe bis 500 000 Dollar.