"Todeslaster" von Dover: Drei Verdächtige vor dem Haftrichter - DER SPIEGEL
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"Todeslaster" von Dover Drei Verdächtige vor dem Haftrichter

Im Zusammenhang mit dem Tod der 58 chinesischen Flüchtlinge sind mittlerweile fünf Personen festgenommen worden. Drei werden dem Haftrichter vorgeführt. Unterdessen ist auch geklärt, dass die toten Flüchtlinge nicht mit asylsuchenden Chinesen aus Belgien identisch sind.
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London - Der Vergleich von Fingerabdrücken, die Chinesen am 16. April in der Nähe von Antwerpen abgenommen wurden, mit jenen der Toten habe gezeigt, dass es sich eindeutig um zwei unterschiedliche Gruppen von Immigranten gehandelt habe. Dies sagte am Freitag eine Sprecherin der Polizei in Kent.

An diesem Freitag sollten in Großbritannien und in den Niederlanden drei Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt werden. In Folkestone entscheidet sich, ob der Fahrer des "Todeslasters", der Niederländer Perry Wacker, in Untersuchungshaft kommt. Der 32-Jährige wird des 58fachen Totschlages beschuldigt. Er war am Montag festgenommen worden, nachdem der Zoll von Dover in seinem Gemüsetransporter die Leichen von 58 erstickten Flüchtlinge aus China entdeckt hatte. In den Niederlanden werden Wackers Vater und der Eigentümer des "Todeslasters", Arje van der Spek, dem Haftrichter vorgeführt.

Außer diesen drei Verdächtigen sind noch zwei Chinesen in Großbritannien festgenommen worden.