Todesschüsse in der Moschee: Mann schoss wegen Ehrverletzung - DER SPIEGEL
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Todesschüsse in der Moschee Mann schoss wegen Ehrverletzung

In einer Moschee in Gelsenkirchen hat ein Türke zwei Landsmänner erschossen. Der 59-Jährige richtete die Männer mit gezielten Kopfschüssen nach dem Morgengebet. Sein Motiv: verletzte Ehre.
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Gelsenkirchen - Der Todesschütze habe nach Angaben der Zeugen nach dem Morgengebet in der Moschee eine Pistole gezogen und seine beiden etwa 48 und 58 Jahre alten Opfer vor den Augen von etwa 20 Zeugen mit Kopfschüssen getötet, berichtete ein Polizeisprecher. Dann sei er nach Hause gegangen. Dort habe er sich widerstandslos von der Polizei festnehmen lassen.

Inzwischen ist auch klar, warum der Mann ohne Vorwarnung schoss. Bei der Vernehmung durch die Polizei gab er an, die 48 und 58 Jahre alten Männer hätten sich "ehrverletzend" über ihn und seine Ehefrau geäußert - dafür habe er sich rächen wollen.