Todesstrafe In Texas wurde der 200. Mensch hingerichtet
Der 48 Jahre alte Earl Carl Heiselbetz Jr. war für schuldig befunden worden, 1991 seine Nachbarin und deren zweijährige Tochter erwürgt zu haben. Dafür wurde er mit einer Giftspritze hingerichtet. Der arbeitslose Fernfahrer hatte angegeben, sich nicht daran erinnern zu können, die beiden Opfer ermordet zu haben. Vor der Hinrichtung sagte Heiselbetz zu seinen Eltern, die der Vollstreckung beiwohnten: "Ich liebe euch beide. Ich sehe euch auf der anderen Seite."
Seit Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA im Jahr 1976 wurden in Texas, wo Exekutionen seit 1982 wieder erlaubt sind, die meisten Menschen hingerichtet. Gouverneur George W. Bush, der US-Präsident werden will, wird daher bisweilen auch "Governor Death" genannt. Mit weitem Abstand folgt der Bundesstaat Virginia, wo 72 Menschen exekutiert wurden.