Todkranker Rainier: Prinz Albert übernimmt Regentschaft - DER SPIEGEL
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Todkranker Rainier Prinz Albert übernimmt Regentschaft

Der todkranke Fürst Rainier von Monaco kann sein Amt als Oberhaupt des Kleinstaates nicht mehr ausüben. Sein Sohn Prinz Albert hat deshalb heute die Regentschaft übernommen.
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Monte Carlo - In der kurzen Erklärung des monegassischen Palastes wurden keine Angaben zum Gesundheitszustand Rainiers gemacht. Es hieß lediglich, der 47-jährige Albert habe die Regentschaft des Fürstentums übernommen. Sein Vater könne die Amtspflichten nicht mehr wahrnehmen.

Der Fürst war am 7. März mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Als später Herz- und Nierenprobleme hinzutraten, wurde er auf die Intensivstation verlegt. Seit Mittwoch vergangener Woche wird Rainier künstlich beatmet. Die Ärzte äußerten sich zunehmend pessimistisch, konnten seinen Zustand am Sonntag aber immerhin stabilisieren, indem sie den 81-Jährigen an eine Dialysemaschine anschlossen.

Ein Abdanken sei in der Verfassung nicht vorgesehen, hatte Rainier selbst vor Jahren in einem Interview gesagt. Die Nachfolge trete erst mit dem Tod ein "oder wenn man feststellt, dass der herrschende Fürst nach körperlichen, medizinischen Gesichtspunkten nicht in der Lage ist zu regieren".

Seine Nachfolge hatte Rainier schon vor langer Zeit geregelt. Albert hatte in den vergangenen Jahren mehr und mehr das Fürstentum vor allem im Ausland vertreten.