Tödliches Virus: Vogelgrippe grassiert in Asien - DER SPIEGEL
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Tödliches Virus Vogelgrippe grassiert in Asien

Angst vor dem Virus in Asien: Die lebensbedrohliche Vogelgrippe breitet sich weiter aus. In Thailand gab es ein weiteres Todesopfer.
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Bangkok - Ein sechs Jahre alter Junge sei heute an der Tierseuche gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Bangkok mit. Erst gestern war ein gleichaltriges Kind einer Infektion mit der Geflügelpest erlegen. Fünf "wahrscheinlich" an Vogelgrippe erkrankte Patienten stünden unter ärztlicher Beobachtung. Außerdem sollen Tests klären, ob fünf vor kurzem gestorbene Menschen dem Super-Virus zum Opfer fielen, hieß es.

Die Vogelgrippe breitet sich in Thailand weiter aus. Mittlerweile trete die Tierseuche in 13 Provinzen auf, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Die thailändischen Behörden ließen bislang mehr als zehn Millionen Hühner töten, um die Ausbreitung der Geflügelpest zu stoppen.

Auch in Südchina wird ein Ausbruch der Vogelgrippe befürchtet, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Aus Angst vor der Viruskrankheit sei in der Gemeinde Dingdang in der Region Guangxi alles Geflügel getötet worden. Das Landwirtschaftsministerium in Peking nehme die Berichte so ernst, dass sofort Experten entsandt worden sind, um zu ermitteln, ob in der Gemeinde die Vogelgrippe ausgebrochen ist. Ergebnisse werden aber nicht vor Freitag erwartet, verlautete aus der Veterinärabteilung.

In Südostasien sind bislang mindestens acht Menschen an der Geflügelpest gestorben: sechs in Vietnam und zwei in Thailand. Die Seuche grassiert in mindestens acht asiatischen Ländern. Am Montag hatte Pakistan bekannt gegeben, ebenfalls betroffen zu sein.

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