Tödliches Wintervergnügen: Vater und Tochter beim Rodeln abgestürzt - DER SPIEGEL
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Tödliches Wintervergnügen Vater und Tochter beim Rodeln abgestürzt

Tragisches Wintervergnügen: Im Salzburger Pongau starben ein Vater und seine dreijährige Tochter, als sie beim Rodeln in eine tiefe enge Schlucht stürzten. In Ostbrandenburg brach ein Kind auf dem Dorfteich ins Eis ein und kam so ums Leben.
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Hamburg - Entsetzliches Ende eines Rodelausflugs: Die vierköpfige Familie aus den Niederlanden war nach Angaben des Roten Kreuzes mit Schlitten im Bereich der österreichischen Liechtensteinklamm unterwegs. Zunächst seien die Holländer über Wiesen und dann in einem Waldgebiet gerodelt. Dabei sei der Vater mit der Dreijährigen von der Strecke abgekommen und vor den Augen seiner Frau und seines zweiten Kindes über einen fast senkrechten Abgrund in einen Gebirgsbach gestürzt. Die österreichische Bergrettung konnte die Opfer nur noch tot bergen, sagte der Chef des Salzburger Roten Kreuzes, Gerhard Huber, der Nachrichtenagentur APA.

In Ostbrandenburg hat ein sechsjähriger Junge das Spielen auf dem zugefrorenen Dorfteich mit dem Leben bezahlt. Die Polizei berichtete heute, das Kind sei gestern zusammen mit seinem Bruder in der Ortschaft Biegen etwa 15 Kilometer südwestlich von Frankfurt/Oder in das nur zwei Zentimeter dicke Eis eingebrochen. Der Neunjährige habe sich befreien können und den Vater geholt, der den Kleinen rausholte. Beide Kinder kamen ins nahe Klinikum Markendorf, wo der Kleine starb.

ase/AP/dpa