Tollwut: Junge stirbt nach Fledermaus-Biss - DER SPIEGEL
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Tollwut Junge stirbt nach Fledermaus-Biss

Fledermaus fällt Jugendlichen im Schlaf an. Der Fall klingt wie eine Szene aus einem Vampirfilm. Doch in Texas hat sich der Biss einer Fledermaus jetzt tatsächlich für einen Menschen als tödlich erwiesen. Das Tier infizierte einen 16-Jährigen mit Tollwut.
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Houston - Der Junge sei einen Monat nach dem Biss der schweren Krankheit erlegen, teilte das behandelnde Krankenhaus gestern in Houston mit. Das Tier hatte ihn Berichten zufolge im Schlaf angefallen. Die Fledermaus flog demnach wohl durch ein offenes Fenster in Zachary Jones' Zimmer. Der Junge habe zwar gespürt, wie ihn die Fledermaus streifte, den Biss er aber nicht bemerkt. Das Tier sei mit einem Handtuch gefangen und aus dem Fenster geworfen worden, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Daher habe es nicht auf Tollwut untersucht werden können.

Laut offiziellen Angaben sind in den Vereinigten Staaten in den vergangenen acht Jahren nur zehn weitere Menschen an Tollwut gestorben. Nach dem Auftreten der ersten Symptome endet die Krankheit fast immer tödlich. Fledermäuse sind im Frühjahr in Texas häufig anzutreffen. Dann sind sie auf dem Weg aus ihren Winterquartieren in Mexiko nach Norden.

lan/Reuters