Topshop: Aufregung um dünne Schaufensterpuppe - DER SPIEGEL
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Britische Modekette Topshop Aufregung um dünnbeinige Schaufensterpuppe

Wie mager dürfen Schaufensterpuppen aussehen? Diese Frage wird in Großbritannien gerade heiß diskutiert. Grund dafür ist das Foto einer schlanken Frau neben einer Plastikfigur mit sehr dünnen Beinen - aufgenommen in einer Topshop-Filiale.
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London - Sie hat lange dünne Beine, steht in einer Filiale der britischen Modekette Topshop - und im Zentrum eines Social-Media-Sturms: eine Schaufensterpuppe, bekleidet mit einer Leggings, die Füße in gefütterten Schuhen. Topshop-Kundin Becky Hopper twitterte Anfang der Woche ein Foto von einer Freundin, die neben der Schaufensterpuppe steht.

Hoppers Freundin trägt enganliegende Jeans, ihre Beine wirken im Vergleich zur Puppe ziemlich stämmig. "Das Mädchen links hat Größe 36 bis 38", steht unter dem Twitter-Foto. Versehen ist es unter anderem mit dem Hashtag #unverantwortlich.

Hopper kritisiert das Frauenbild, das durch diese Art von Schaufensterpuppen vermittelt wird: Extrem mager sei gewünscht. Mittlerweile wurde das Foto auf Twitter tausendfach weiterverbreitet. Zudem erreichte Hoppers Account eine Flut weiterer Beschwerden über ähnliche Schaufensterpuppen in anderen Modegeschäften.

Laut der britischen Zeitung "Guardian"  entsprechen die meisten Schaufensterpuppen im Vereinigten Königreich den Kleidergrößen 36 bis 38 - und das bei einer Größe von gut 1,80 Meter. Demgegenüber stünden die durchschnittlichen Werte für britische Frauen: Kleidergröße 44 und eine Körpergröße von 1,63 Metern.

wit