Südwesten Chinas Tote und Verletzte bei Explosion vor Grundschule
Ermittler am Ort der Explosion in Guilin: Fahrer des Transporters festgenommen
Foto: AP/dpaPeking - Bei einer Explosion vor einer Grundschule im Südwesten Chinas sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handelt, ist noch unklar. Staatlichen Medien zufolge hatte ein Kleintransporter am Montagmorgen vor der Balijie-Grundschule in der Stadt Guilin Feuer gefangen. Schließlich sei das dreirädrige Gefährt explodiert.
17 Menschen wurden laut dem staatlichen Fernsehsender CCTV verletzt, einer davon schwebt noch in Lebensgefahr. Der Fahrer des Kleintransporters wurde festgenommen. In ersten Berichten hieß es, bei der Explosion habe es sich um einen Unfall gehandelt. Die Polizei wollte diese Information aber nicht bestätigen - der Vorgang werde untersucht, hieß es lediglich.
Die Explosion ereignete sich gegen sieben Uhr morgens, als gerade viele Kinder an der Schule ankamen. Das Gebäude liegt an einer vierspurigen Straße. Zehn der Verletzten sind Schüler, bei den übrigen sieben handelt es sich um Erwachsene, die Kinder zum Unterricht bringen wollten.