Tote und Vermisste: Südkoreanischer Trawler sinkt in der Antarktis - DER SPIEGEL
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Tote und Vermisste Südkoreanischer Trawler sinkt in der Antarktis

Im Südpolarmeer ist ein koreanischer Fischtrawler gesunken. Fünf Seeleute kamen ums Leben, 17 weitere werden noch vermisst. 20 Besatzungsmitglieder konnten von einem anderen Boot gerettet werden.
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Wellington - An Bord des mit 614 Tonnen beladenen Schiffes waren insgesamt 42 Menschen. Die 57 Meter lange "No. 1 In Sung" sank nach ersten Angaben gegen 4.30 Uhr etwa 1850 Kilometer nördlich der amerikanischen Antarktis-Station McMurdo.

Der Unglücksort liegt etwa 2700 Kilometer südöstlich von Bluff an der Südküste Neuseelands. Die Unglücksursache sei noch unklar, teilte der Seenotrettungsdienst mit.

Zwei neuseeländische Fischerboote seien in der Region. Sie helfen bei der Suche nach Überlebenden. Allerdings ist das Wasser dort zwei Grad kalt - ohne Schwimmweste und wasserdichten Anzug können Menschen bei diesen Temperaturen höchstens zehn Minuten überleben.

Südkorea bat Neuseeland, die Rettungsbemühungen zu unterstützen. An Bord des Schiffes waren den Angaben zufolge acht Südkoreaner, acht Chinesen, elf Indonesier, elf Vietnamesen, drei Philippiner und ein Russe.

han/dapd/dpa