Trauer um Krebs Iris Berben tief erschüttert
Hamburg - Mit Trauer und Betroffenheit haben viele deutsche Schauspieler auf den überraschenden Tod ihres Kollegen Diether Krebs reagiert. Der 52-Jährige war am Mittwoch in Hamburg an den Folgen einer Tumorerkrankung gestorben. Schauspielerin Hildegard Krekel, die in der Kult-Serie "Ein Herz und eine Seele" Krebs' Ehefrau spielte und mit ihm vor drei Monaten noch auf Tournee war, zeigte sich fassungslos über seinen Tod. Dem "Hamburger Abendblatt" sagte sie, Krebs sei viel zu früh gestorben. "Ich hätte ihm noch viele Jahre gegönnt."
Tief erschüttert reagierte Iris Berben: "Sein Tod tut mir unendlich weh. Wir hatten fast zeitgleich Geburtstag - er am 11. August, ich am 12. Mich faszinierte, wie Diether sein Leben definiert hatte. Er war ein Energiebündel, aber ein hochsensibler Riesenbär. Und ein absolut verlässlicher Mensch", sagte sie der "Hamburger Morgenpost". Berben war vor Jahren Krebs' Partnerin in der ARD-Serie "Sketchup". Die zweite "Sketchup"-Partnerin Beatrice Richter sagte der "Bild"-Zeitung: "Er hat mein Leben geprägt, mir die Angst vor dem Job genommen. Jetzt wird er seine Comedy auf einer Wolke machen, immer noch viel besser als all seine Nachahmer. Diether hat das Leben, die Liebe und die Lust immer ausgelebt."
Entertainer Rudi Carrell äußerte sich bewundernd in der "Bild"-Zeitung über Krebs: "Diether war einer der größten Sketch-Spieler im deutschen Fernsehen. Er hatte internationale Klasse." Auch Kollege Fritz Wepper zeigte sich in der "Hamburger Morgenpost" tief bewegt: "Diese Todesnachricht trifft mich wie ein Schlag. Ich bin zutiefst erschüttert." Elisabeth Volkmann vermutet, dass Krebs an gebrochenem Herzen gestorben sei. "Man hatte ihn beruflich zuletzt in die Ecke geschoben."