Traumhaus im Baum - DER SPIEGEL
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WOHNEN Traumhaus im Baum

• aus DER SPIEGEL 4/2002
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Bereits der römische Kaiser Caligula soll in einem Baumhaus getafelt haben, und im 18. Jahrhundert stieß der britische Seefahrer James Cook in Tasmanien auf ein in Bäumen lebendes Volk. Heutzutage haust der indonesische Stamm der Kuruwai in Baumbauten bis zu 30 Meter hoch über dem Boden. Dass sich mit diesen einst strategisch notwendigen Aussichtspunkten ein profitables Geschäft aufziehen lässt, entdeckte der schottische Tischler John Andrew Harris vor etwa neun Jahren. Seine Firma »Pear Tree« spezialisierte sich auf den Bau von Baumhäusern nicht nur für Kinder, sondern vor allem für Erwachsene. Als »Designer maßgeschneiderter Baumhäuser« entwickelte Harris Bauten, die in Sachen Luxus, Wohnqualität und Preis einem traditionellen Haus nahe kommen. Das Angebot reicht vom einfachen Drinks-Deck bis hin zum modern eingerichteten Baumbüro. Veranda, Speisezimmer, Tanzfläche, Küche, Badezimmer mit Whirlpool, Schlafzimmer, Wendeltreppe, Aufnahmestudio und Fernsehzimmer - all das lässt sich in einem Baumhaus unterbringen, vorausgesetzt, die tragenden Äste erlauben es. So können die Häuser eine Höhe von 15 Metern und einen Preis zwischen 9000 und 105 000 Euro erreichen. Inzwischen hat selbst das etablierte Londoner Kaufhaus Harrods ein von Harris entworfenes Baumhaus ins Sortiment aufgenommen.

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