Traumkarriere: Von der Putzfrau zur Sängerin - DER SPIEGEL
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Traumkarriere Von der Putzfrau zur Sängerin

Die Britin Pippa Scholes nervte ihren Boss so lange, bis er sich einen Song von ihr anhörte. Jetzt putzt sie nicht mehr, sondern hat einen Millionen-Vertrag.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Bis vor kurzem arbeitete die 27-jährige Scholes in einer Computerfirma für umgerechnet rund 12 Mark die Stunde - mit Eimer und Schrubber. Dann überzeugte sie ihren Arbeitgeber davon, dass sie das Zeug zum Popstar hat. Er hörte sich einen Song von ihr im Internet an. In die Aufnahme hatte sie ihre gesamten Ersparnisse in Höhe von 3200 Mark investiert.

"Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass wir ausgerechnet das Projekt unserer Putzfrau unterstützen sollten", sagte Firmenchef John Sewell, 37, der britischen Tageszeitung "Daily Mail". "Aber vom ersten Moment an, in dem ich sie singen hörte, war klar, dass sie Talent hat."

Wenig später unterzeichnete Scholes einen 1,6-Millionen-Mark-Vertrag (500.000 Pfund). Die Firma promotet sie nun mit einer aufwendigen Website, bezahlt ihre Aufnahmen und verpflichtete sie als Designerin einer Site für neue Poptalente. "Ich kann es einfach nicht glauben", sagte die Aufsteigerin. "Ein Traum ist wahr geworden."