Trennung der Schweigers "Eine Traum-Ehe gibt es nicht"
Hamburg - "Wir haben langsam gemerkt, dass unser Leben nebeneinander herläuft. Unser größtes Problem war, dass wir nie genug Zeit füreinander hatten", ließen der Regisseur und Schauspieler und das 37-jährige Ex-Model mitteilen. "Um unsere Kinder vor Gerüchten zu schützen, haben wir uns entschlossen, jetzt unsere Trennung in Freundschaft bekannt zu geben. Wir sind und bleiben als Familie ein starkes Team. Die Kinder sind und werden immer das Wichtigste in unserem Leben bleiben."
"Eine Scheidung ist nicht geplant", so Rechtsanwalt Norbert Klinger, "beide werden sich auch in Zukunft gemeinsam um ihre vier Kinder kümmern."
Die Schweigers galten als eine der prominentesten Bilderbuch-Familien in Deutschland und wollen offenbar eine Schlammschlacht vermeiden. Um sich selbst sowie dem Sohn und den drei Töchtern den großen Medienrummel zu ersparen, gingen sie ganz gezielt vor: Lediglich der "Bild"-Zeitung gaben sie ein Exklusiv-Interview - und verschwanden anschließend mit den drei bis zehn Jahre alten Kindern ins Ausland. Dana Schweiger: "Ziel ist es, dass wir alle wieder glücklich werden. Jetzt verreisen wir erst einmal alle zusammen."
"Eine Traum-Ehe gibt es nicht! Das ist ein Begriff, der von außen auf einen draufprojiziert wird", sagte Til Schweiger in dem Interview, bei dem laut dem Blatt "eine Stimmung wie nach einem Gewitter" herrschte. "Unser größtes Problem war, dass wir nie genug Zeit füreinander hatten." Um den "Teufelskreis" von Erwartungen und Enttäuschungen zu durchbrechen, habe man sich getrennt - "und nicht, weil wir keine Gefühle mehr füreinander haben".
Um mehr Zeit füreinander zu haben, waren der 41-Jährige und seine Angehörigen erst im vergangenen Jahr von Amerika nach Deutschland gezogen. Mehr gemeinsame Tage mit Valentin, Luna, Lilli und Emma Tiger hatte er sich erhofft. "Wegen Dreharbeiten in Europa habe ich meine Kinder damals nur selten gesehen", so Schweiger über die Gründe für den Umzug der Familie nach Hamburg.
Sechs Jahre lang lebte der gebürtige Freiburger, der mit "Manta, Manta", "Männerpension" oder "Knockin' On Heavens Door" Erfolge auf der Leinwand feierte, in Hollywood. Laut "Bild" ist er bereits in eine Gästewohnung gezogen. Der Wohnort der Schweigers soll nach Angaben des Anwalts aber weiterhin Hamburg bleiben.