Tsunami Wellen können bis 35 Meter hoch werden
Frankfurt am Main - Tsunami ist der Begriff für eine Flutwelle, die von Erdbeben, Erdrutschen oder Vulkanen unter der Wasseroberfläche verursacht wird. Eine solche Welle kann sich mit bis zu 720 Kilometern pro Stunde ausbreiten und einen gesamten Ozean erfassen.
Die Wellen können an den Küsten bis zu 35 Metern hoch werden, ihre Länge reicht von 150 bis 300 Kilometer. Tsunami kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "Hochwasser". Die bislang schwerste Tsunami-Katastrophe wurde am 27. August 1883 vom Ausbruch des Vulkans Krakatau ausgelöst. Eine 30 Meter hohe Welle brandete damals an die Küsten von Java und Sumatra, mehr als 36.000 Menschen kamen ums Leben.
1946 löste ein Erdbeben auf den Aleuten einen Tsunami aus: In Alaska kamen dabei 5 Menschen ums Leben, Stunden später auf Hawaii weitere 159. Im Juli 1998 riss eine Flutwelle nach einem Beben vor Papua-Neuguinea mehr als 1200 Menschen in den Tod.