Türkei Dutzende illegale Einwanderer sterben bei Unfall
Ankara - Der Unfall ereignete sich im Süden der Türkei in der Provinz Adana. Das Unglücksfahrzeug war auf einen stehenden anderen Lkw aufgefahren, wie der Gouverneur der Provinz mitteilte. Mindestens 40 Menschen starben, sieben weitere wurden verletzt.
Der Aufprall ist ersten Berichten zufolge sehr heftig gewesen. Der Lastwagen sei bei Osmaniye offenbar ungebremst auf einen Schwertransporter mit ausländischem Kennzeichen aufgefahren. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar. Der Unfallhergang lasse vermuten, dass der Lkw-Fahrer am Steuer eingeschlafen sei, berichtet der türkische Fernsehsender NTV. Der Mann kam ebenfalls bei dem Unfall ums Leben.
Die Türkei ist eines der Haupt-Transitländer für Menschenschmuggel nach Europa. Täglich versuchen illegale Einwanderer aus Asien und Afrika auf dem Land- oder Seeweg über die Türkei nach Griechenland oder Bulgarien einzureisen.
ffr/AP/AFP