Türkei: Mindestens 35 Verletzte bei Erdbeben - DER SPIEGEL
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Türkei Mindestens 35 Verletzte bei Erdbeben

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat in der vergangenen Nacht den Südosten der Türkei erschüttert. Mindestens 35 Menschen, die in Panik aus ihren Häusern flüchteten, sind verletzt worden. Todesopfer gab es nach Behördenangaben nicht.
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Ankara - Die Personen hätten sich verletzt, als sie aus Angst vor einem Einsturz ihres Hauses aus Fenstern und von Balkonen sprangen, sagte der Gouverneur der Provinz Elazig, Muammer Musmal. Das Beben habe Risse in Mauern verursacht und das Dach einer Grundschule sei beschädigt worden. Größere Schäden seien jedoch nicht entstanden.

Das Zentrum des Bebens, das die Provinz Elazig um 3.22 Uhr MEZ erschütterte, lag nach Angaben von Geologen in der Stadt Silivre rund 750 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Ankara. Auch in benachbarten Provinzen seien die Erdstöße zu spüren gewesen, so der Gouverneur.

Die Türkei liegt in einer seismologisch besonders aktiven Region. Bei zwei verheerenden Beben im Nordwesten des Landes kamen 1999 etwa 18.000 Menschen ums Leben.

fba/AP/dpa