TV: Comeback von Schreinemakers? - DER SPIEGEL
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TV Comeback von Schreinemakers?

Ende 1997 verbannte RTL ihre Sendung vom Bildschirm. Seitdem sind die TV-Auftritte von Margarethe Schreinemakers rar. Nun aber plant sie offenbar ihr "mediales Comeback".
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Hamburg - Wie "Die Woche" berichtet, denke die 42-Jährige über eine "Verbindung von Internet und Fernsehen" nach. Das bestätigte ihr Mann und Anwalt Werner Klumpe der Zeitung. Zu diesem Zweck habe sie sich im "Titelschutz-Anzeiger" vom 27. September 2000 bereits die Namen "www.schreinemakers.de" und "www.schreinemakers-take-net.de" schützen lassen.

Als Produktionsfirma wird das im niederländischen Vaals ansässige Unternehmen Living Camera genannt, das schon für die bei Sat.1 und RTL ausgestrahlten Sendungen "Schreinemakers live" und "Schreinemakers TV" Vertragspartner war. Dem Sender Sat.1 soll bereits das neue Konzept angeboten worden sein. "Auch Frau Schreinemakers hat inzwischen mitbekommen, dass es das Internet gibt", zitiert "Die Woche" einen Vertrauten von Sat.1-Geschäftsführer Martin Hoffmann.

Margarethe Schreinemakers war mit "Schreinemakers live" zwischen 1992 und 1996 bei Sat.1 und dann bei RTL präsent. RTL verbannte ihre Sendung 1997 wegen zu geringer Einschaltquoten vom Bildschirm. Ins Gerede kam der TV-Star einer Steueraffäre. Die Moderatorin forderte vom deutschen Staat in Holland gezahlte Quellensteuer zurück und musste sich in der Öffentlichkeit rechtfertigen, warum sie selbst im steuerlich günstigeren Belgien lebe. Vom Finanzamt erhielt sie angeblich 20 Millionen Mark zurück. Von RTL gab es nach Zeitungsberichten eine Entschädigung von 26 Millionen Mark, weil sie gegen die Absetzung ihrer Show geklagt hatte.

Ihre öffentlichen Auftritte waren danach spärlich: Im November 1998 moderierte Schreinemakers die Gala "Ein Herz für Kinder" in der ARD, als Gastmoderatorin trat sie 1999 in der NDR-Talkshow-Gala auf.