TV-Moral: Janet Jackson darf nicht Jesus sagen - DER SPIEGEL
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TV-Moral Janet Jackson darf nicht Jesus sagen

Nach Janet Jacksons Peepshow beim Superbowl reagieren die US-Sittenwächter extrem empfindlich auf Live-Auftritte der Sängerin. Um Aufsehen zu erregen, muss Jackson inzwischen nicht mehr den BH öffnen, sondern nur den Mund.
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New York - Als David Letterman Jackson in seiner Late-Night-Show auf ihre "Garderoben-Fehlfunktion" ansprach, entfuhr ihr ein "Jesus!". Doch was Jackson sagte, konnten die Zuschauer nicht verstehen - der "Jesus" wurde von einem Piepsen übertönt, erklärte ein Sprecher der Show.

Jackson beteuerte erneut, sie habe nicht geplant, während des Duetts mit Justin Timberlake eine Brust zu zeigen. Es habe sich um einen Unfall gehandelt. Ein anderes Kleidungsstück habe eigentlich die nackte Haut verdecken sollen.

Das Duett von Jackson und Timberlake hatte in den USA landesweit für Aufsehen gesorgt. Timberlake hatte sich bei der Grammy-Verleihung für sein Verhalten entschuldigt.

Jackson, die nicht zu der Zeremonie erschienen war, sagte dem Fernsehmagazin "Access Hollywood", sie sei direkt aufgefordert worden, nicht zu kommen. Auf die Frage, ob sie mit Timberlake immer noch befreundet sei, antwortete Jackson: "Wir müssen miteinander reden".