Überlebenskampf Bergsteiger amputierte sich selbst den Arm
Moab/Utah Ralston, 27 Jahre alt und ein begeisterter Bergsteiger, kletterte durch den Blue John Canyon in der Nähe der Canyonlands National Parks im Südwesten des US-Bundesstaates Utah, als er plötzlich von einem 200 Pfund schweren Felsbrocken getroffen wurde, der ihm den rechten Arm zerfetzte. Zwei Tage lag er schwer verwundet eingeklemmt zwischen Felsen, aber dann beschloss der Amerikaner, um sein Leben zu kämpfen.
Mit seinem Taschenmesser amputierte er sich unterhalb des Ellenbogens den Arm und legte sich einen Druckverband am, um nicht zu viel Blut zu verlieren. Dann schlug er einen Haken in das Geröllmassiv, führte ein Tau dadurch und seilte sich ab. Behutsam machte er sich auf den Weg ins Tal. Hubschrauber, die schon nach ihm suchten, fanden ihn schließlich vier Tage nach dem Unglück.
Ralston wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Grand Junction (Colorado) eingeliefert.