Überschwemmungen in der Toskana und Umbrien - DER SPIEGEL
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Toskana Tote bei Überschwemmungen in Italien

Mindestens vier Menschen sind nach starken Regenfällen in der Toskana ums Leben gekommen. Flutwellen haben größere Teile der italienischen Region unter Wasser gesetzt, Hunderte mussten ihre Häuser verlassen.
Autowrack in der Toskana: Tote bei Erdrutsch
Autowrack in der Toskana: Tote bei Erdrutsch

Autowrack in der Toskana: Tote bei Erdrutsch

Foto: Matteo Alfieri/ dpa
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Rom/Grosseto - Drei Arbeiter starben, als ihr Auto beim Einsturz einer Brücke mitgerissen wurde, ein 73-jähriger Landwirt ertrank in seinem überfluteten Fahrzeug: Mindestens vier Menschen sind Behördenangaben zufolge nach starken Regenfällen in der Toskana ums Leben gekommen.

Überschwemmungen haben größere Teile der Toskana und Umbriens unter Wasser gesetzt und Hunderte Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.

Ein Höhepunkt der Flutwelle wird am Dienstag in Grosseto und auch in Rom erwartet, wo der Wasserstand des Tibers ständig überwacht wird. Das Unwetter, das am Wochenende zunächst Norditalien heimgesucht hatte, verursachte am Montag ein Verkehrschaos. Einige Straßen und Bahnverbindungen zwischen Nord- und Süditalien mussten zeitweise unterbrochen werden. Der Regional-Präsident der mittelitalienischen Toskana forderte Soldaten an, um beim Aufräumen zu helfen.

In Italien gibt es im Herbst und Winter häufig Überschwemmungen, die erheblichen Schaden anrichten. Laxe Bauplanungen und mangelnde Umsetzung von Umweltnormen gelten als mitverantwortlich dafür, dass Hochwasser katastrophale Folgen haben kann. Der italienische Umweltminister Corrado Clini sagte, 40 Milliarden Euro seien über die nächsten 15 Jahre notwendig, um die Gefahr zu bannen.

hut/dpa