Uganda: 60.000 Menschen ohne Versorgung - DER SPIEGEL
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Uganda 60.000 Menschen ohne Versorgung

Nach wochenlangen heftigen Regenfällen im Westen Ugandas sind 60.000 Menschen von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Mehrere Menschen kamen bereits ums Leben.
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Kampala - Laut Informationen internationaler Hilfsorganisationen sind die durch Überschwemmungen und Erdrutsche obdachlos gewordenen Menschen aus der Region Bundibugyo dort in einem Aufnahmelager untergebracht. 14 Menschen seien durch die Unwetter getötet worden. Helfer befürchten nun einen Cholera-Ausbruch im Camp, wie die Uno-Nachrichtenagentur Irin berichtete.

"Hilfskonvois haben derzeit keinen Zugang nach Bundibugyo", sagte die Sprecherin des Uno-Büros zur Koordinierung Humanitärer Fragen (OCHA), Jane Namulindwa. "Es führt dorthin nur eine schlechte Straße. Sie ist für die Hilfskonvois auch nur dann passierbar, wenn es mehrere Tage trocken bleibt."

An den Hängen der gebirgigen Grenzregion zum Nachbarland Kongo haben sich zahlreiche Bauern angesiedelt. Jährlich sterben dort während der Regenzeit Menschen durch Erdrutsche oder fliehen vor Überschwemmungen.