Umzug: Hillary Clinton doch nicht allein zu Haus - DER SPIEGEL
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Umzug Hillary Clinton doch nicht allein zu Haus

Ursprünglich wollte die First Lady die erste Nacht in der 1,7-Millionen-Dollar-Villa alleine verbringen. Doch dann stand Ehegatte Bill doch in der Tür.
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Chappaqua - Die Clintons haben ihr neues Haus am Rande New Yorks in Besitz genommen. Sie übernachteten von Mittwoch auf Donnerstag in dem Ort Chappaqua im Kreis Westchester erstmals in dem Anwesen, das sie im November vergangenen Jahres für 1,7 Millionen Dollar (3,14 Millionen Mark) gekauft hatten. Hillary Clinton will bei der Kongresswahl im kommenden Herbst für einen der Sitze des Staates New York im US-Senat kandidieren und braucht dazu einen Wohnsitz in der Region.

Nach Angaben Bill Clintons wollen er und seine Frau gemeinsam in dem Haus leben, wenn er turnusmäßig im Januar 2001 aus dem Amt scheidet.

Zwei Möbelwagen mit dem Umzugsgut der Familie waren bereits am Dienstag eingetroffen. Ursprünglich hatte Hillary Clinton allein mit dem Auspacken beginnen wollen und dort übernachten wollen, jedoch war es dem Präsidenten unvorhergesehenerweise möglich, frei zu nehmen. Clinton wollte eigentlich erst am Wochenende kommen. Seine Schwiegermutter Dorothy Rodham war mit dabei, als der Präsident und seine Frau das Haus in Besitz nahmen. Eine in dem Landkreis lebende Bekannte brachte Selbstgekochtes zum Abendessen.

"Wie alle frisch gebackenen Hauseigentümer, sind auch sie aus dem Häuschen", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses, Joe Lockhart. Das weiße, dreistöckige Holzhaus aus dem Jahr 1889 hat fünf Schlafzimmer, vier Bäder, zwei Kamine und einen Swimmingpool.

Journalisten und andere Zuschauer blieben ausgesperrt und mussten hinter einer Absperrung ausharren. Die Polizei hatte das nahe dem Ende einer Sackgasse gelegene Haus abgeriegelt. In dem wohlhabenden 17.000-Seelen-Ort sind auch andere Berühmtheiten wie der Schauspieler Chevy Chase und seine Kollegin Glenn Close sowie Baseball-Star Bernie Williams von den New York Yankees zu Hause.

New Yorks republikanischer Oberbürgermeister Rudolph Giuliani, der wahrscheinliche Gegner von Hillary Clinton bei der Kongresswahl, kommentierte die Ankunft der neuen Prominenz süffisant mit den Worten: "Ich bin sehr, sehr stolz darauf, dass Leute aus dem ganzen Land nach New York wollen, auch solche aus Arkansas. Wir heißen alle Neuankömmlinge willkommen - und wir registrieren auch, dass sie Neuankömmlinge sind."