Unfall im Gotthardtunnel Vermutlich ein Deutscher getötet
Der Zustand der Verletzten war am Sonntag laut Polizei stabil. Der Tunnel war fünf Stunden - bis um 01.30 Uhr am Sonntag - gesperrt. Es brach kein Brand aus, so die Polizei.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Tessiner Kantonspolizei am Samstagabend um 19.55 Uhr rund anderthalb Kilometer vom Südportal des Tunnels entfernt. Ein in Richtung Süden fahrendes Zugfahrzeug eines Anhängerzugs geriet aus vorerst nicht geklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und rammte dort frontal einen Personenwagen.
Der Fahrer des in Deutschland registrierten Autos aus Singen in Baden-Württemberg wurde auf der Stelle getötet, die vier Insassen überlebten mit schweren Verletzungen. Verletzt wurde auch der Fahrer des in Italien registrierten Zugfahrzeugs. Es handelte sich um den schwersten Unfall im Gotthardstraßentunnel seit der Brandkatastrophe vom 24. Oktober 2001, als unweit der jetzigen Unfallstelle elf Menschen ums Leben gekommen waren.