Unfall mit 15-Tonner Der Truck-Stop
Da hängt ein Truck im dritten Stock: Der Unfallwagen in einem New Yorker Parkhaus
Foto: AP/ FDNYNew York - Es war halb zehn Uhr am Mittwoch, als Robert Legall in den orangefarbenen Truck der Stadtreinigung stieg um ihn umzuparken. Legall arbeitet seit zehn Jahren bei dem städtischen Unternehmen, sein Job für den Tag war eine Routinearbeit. Er wollte den 15 Tonnen schweren Truck auf Vordermann bringen, mit dem im Winter seine Kollegen auf der Gefängnisinsel Rykers Island Salz streuen
Der 56-Jährige gab Gas und hörte damit wohl einige Zeit nicht mehr auf. Der Truck beschleunigte und durchbrach eine Wand im dritten Stock des Parkhauses im Stadtteil Queens, in dem die Stadtreinigung ihre Werkstatt hat. Das Ungetüm durchbrach die Mauer und blieb in dem Loch hängen. Drei Viertel des Wagens ragten heraus. Und Legall saß hinterm Steuer.
"Er hatte ziemliches Glück", sagte John Doherty, Chef der örtlichen Stadtreinigung, einem Reporter des Nachrichtenportals "Yournabe". Denn der 15-Tonner ragte zwar sechs Meter über dem Boden aus dem Gebäude heraus, drohte aber nicht, hinunterzufallen.
Dann ging alles ziemlich schnell. Die Feuerwehr rückte mit einem Leiterwagen an und holte Legall aus dem Truck. Er wurde kurz ohnmächtig, als ihn seine Kollegen von der Feuerwehr retteten, klagte über Rückenschmerzen, war aber nicht ernsthaft verletzt.
Nun wird der Wagen mit einer Winde zurück in das Parkhaus gezogen, wie Doherty sagte. Um dann erneut in Stand gesetzt zu werden - mit etwas mehr Aufwand als vor dem Unfall.