Unfall mit Folgen Küblböck wird noch mal operiert
Passau - Der 18-Jährige müsse noch mindestens zwei Wochen im Krankenhaus bleiben, sagte der Chefarzt am Klinikum Passau, Johann Nußer. Auch nach seiner Entlassung sei Küblböck nur eingeschränkt bewegungsfähig, denn er müsse für fünf bis sechs Wochen eine Halskrause tragen.
Der Patient erhalte starke Schmerzmittel und müsse die nächsten Tage auf der Intensivstation bleiben. Der Chefarzt fügte hinzu, voraussichtlich werde der Sänger keine bleibenden Schäden davontragen. Völlig offen sei aber noch, wann er wieder arbeitsfähig sei.
Seit der Einlieferung Küblböcks versammelten sich zahlreiche Fans vor der Intensivstation des Krankenhauses. Die Klinikleitung habe jedoch an die Vernunft der Anhänger appelliert und schirme den Teenie-Schwarm ab. Nußer fügte hinzu, die Staatsanwaltschaft habe routinemäßig eine Blutprobe angeordnet. Das Ergebnis sei ihm jedoch nicht bekannt.
Wie erst jetzt bekannt wurde, ist schon drei Tage vor Küblböcks Zusammenstoß der Schlagzeuger aus der Band des Sängers tödlich verunglückt. Frank Bazelt war nach Informationen des Bayerischen Rundfunks am Samstag auf der B 12 zwischen Mühldorf und Haag unterwegs, als er auf seiner Fahrspur von einem entgegenkommenden Wagen gestreift wurde. Der Musiker verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Lastwagen. Bazelt war sofort tot.