Unfallbilder Diana-Paparazzi endgültig freigesprochen
Paris - Das Pariser Berufungsgericht bestätigte heute die Freisprüche für die drei Paparazzi. Mohammed al-Fayed hatte gegen die Fotografen Anzeige wegen Verletzung der Privatsphäre gestellt. Das britische Königshaus schloss sich der Klage aber nicht an. Daher ging es in dem Pariser Prozess nur um die Fotos von Dodi al-Fayed, die wie die Bilder der tödlich verletzten Diana von der Justiz beschlagnahmt und nicht veröffentlicht worden waren.
Diana: Tod im Tunnel
Die Bildjournalisten hatten die Limousine, in der das prominente Paar das Hotel Ritz verlassen hatte, auf Motorrädern verfolgt und an der Unfallstelle Fotos von den Sterbenden gemacht. Neben Dodi al-Fayed starb auch der Chauffeur Henri Paul, der den schweren Mercedes mit mehr als 126 Stundenkilometern gegen die Pfeiler des Tunnels unter der Alma-Brücke gesteuert hatte. Prinzessin Diana erlag ihren schweren Verletzungen Stunden nach dem Unfall in einem Pariser Krankenhaus.
Bislang sind lediglich in den USA Bilder aus der Serie aufgetaucht. Der Fernsehsender CBS hatte in einer Dokumentation Fotos der sterbenden Diana gezeigt. Der Sender verfügt nach eigenen Angaben über lückenlose Kopien der 4000 Seiten umfassenden Akten der französischen Justiz. Wie CBS in deren Besitz gelangte, wurde nicht mitgeteilt.