Unglücks-U-Boot "Die Arbeiten sind beendet"
Moskau - Der Sprecher der an der Bergung beteiligten Firma Halliburton, Birger Haraldseid, sagte, die Tauchplattform "Regalia" habe Kurs in Richtung Norwegen genommen. "Die Arbeiten sind beendet." Der russische Raketenkreuzer "Pjotr Weliki" (Peter der Große) blieb vorerst an der Unglücksstelle zurück.
Zuvor waren Spezialtaucher noch in die vierte Sektion des U-Bootes vorgedrungen, um weitere Leichen der bei dem Unglück getöteten Seeleute zu bergen. Doch sei die Arbeit dort zu gefährlich geworden, so ein Sprecher der russischen Nordmeerflotte.
Außerdem hatten die Taucher mit einer Spezialkamera Außenaufnahmen von der beschädigten "Kursk" sowie vom Meeresboden rund um das Wrack gemacht. Damit sollen die Arbeiten zur beabsichtigten Hebung des Unglücksboots im kommenden Sommer erleichtert werden.
Im Verlauf des knapp dreiwöchigen Einsatzes war es den Tauchern lediglich gelungen, 12 der 118 toten Besatzungsmitglieder zu bergen. Der Einsatz zur Bergung der Besatzung des im August verunglückten U-Bootes hatte Mitte Oktober begonnen. Die Ursache des Unglücks der "Kursk" ist weiterhin ungeklärt.