Unwetter: Mehrere Verletzte durch Blitzschläge - DER SPIEGEL
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Unwetter Mehrere Verletzte durch Blitzschläge

In Bregenz sind acht junge Menschen verletzt worden, als in ihrer Nähe ein Blitz einschlug. Eine Frau erwischte es in Koblenz: Sie besuchte die Bundesgartenschau, als ein Blitz ihren Regenschirm traf.
Einsatz in Bregenz: Urlauber waren auf einem Uferweg unterwegs, als das Gewitter aufzog
Einsatz in Bregenz: Urlauber waren auf einem Uferweg unterwegs, als das Gewitter aufzog

Einsatz in Bregenz: Urlauber waren auf einem Uferweg unterwegs, als das Gewitter aufzog

Foto: Reinhard Mohr/ dpa
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Hamburg - Eine Gruppe junger Camping-Urlauber aus Deutschland ist am Bodensee vom Blitz getroffen worden. Einer von ihnen schleuderte zehn Meter weit in ein Gebüsch.

Die acht Camper in Bregenz waren am späten Donnerstagabend auf einem Uferweg unterwegs, als ein starkes Gewitter aufzog, wie die österreichische Polizei am Freitag berichtete. Die Urlauber im Alter von 16 bis 25 Jahren kamen aus Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Sie suchten unter einem Baum Schutz vor dem starken Regen. In unmittelbarer Nähe der Gruppe schlug ein Blitz ein.

Der Verletzte kam mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus, vier weitere Gruppenmitglieder wurden ärztlich versorgt. Alle acht klagten dem Bericht zufolge über Muskelkrämpfe in den Händen und Schmerzen im Beckenbereich. Einige erlitten leichte Verbrennungen.

Ein anderer Blitz verletzte eine Besucherin der Bundesgartenschau(Buga) in Koblenz. Sie war am Freitag mit dem Bus angekommen und hatte zum Ausstellungsgelände gehen wollen. "Der Blitz schlug in den Regenschirm ein, den die Frau aufgespannt hatte", sagte ein Sprecher der Buga. Sie kam in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nach Buga-Angaben nicht.

In der Nacht war es auch in Nordrhein-Westfalen zu einem schweren Unwetter mit heftigen Regenfällen und Sturmböen gekommen. Straßen waren überschwemmt, mancherorts blockierten umgestürzte Bäume den Verkehr. Später zogen die Regenschauer nach Norddeutschland, auch hier mussten viele Keller ausgepumpt werden.

bim/dpa