Unwetter: Schwerer Wirbelsturm trifft Australien - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Unwetter in Australien: Sturm in Sydney

Foto: PETER PARKS/ AFP

Wirbelsturm in Australien Nichts geht mehr am Bondi Beach

Ein schweres Unwetter in Australien flutet Städte und entwurzelt Bäume. Drei Menschen starben. Betroffen ist auch die Millionenmetropole Sydney - und ihr weltberühmter Strand.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein Wirbelsturm hat die Ostküste Australiens getroffen und schwere Verwüstungen angerichtet. Drei Menschen wurden getötet, ganze Häuser fortgeschwemmt. Mehr als 200.000 Haushalte waren ohne Strom. Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 135 Kilometern pro Stunde entwurzelten Bäume und zerquetschten Autos.

In der Millionenmetropole Sydney standen Straßen unter Wasser. Die Wellen an den Stränden, etwa am beliebten Bondi Beach, türmten sich mehr als zehn Meter hoch. Der Premierminister des betroffenen Bundesstaates New South Wales warnte davor, dass sich die Zustände noch verschlimmern könnten.

In der Region leben etwa 7,5 Millionen Australier, ein Drittel der Bevölkerung. Der Hafen von Sydney wurde geschlossen, ein Kreuzfahrtschiff mit 2500 Passagieren an Bord war gezwungen, bei hohem Wellengang vor der Küste zu warten.

Am schlimmsten betroffen war die Stadt Dungog, etwa 200 Kilometer von Sydney entfernt. Dort kamen drei ältere Menschen ums Leben. Die genaue Todesursache ist unklar. "Wir haben viele tiefliegende Häuser in der Innenstadt, und manche sind einfach untergegangen", sagte eine Vertreterin der Stadt.

sms/Reuters/AP