Unwetter: Zyklon wütet über Neuseeland - DER SPIEGEL
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Unwetter Zyklon wütet über Neuseeland

Einer der stärksten Stürme in der Geschichte Australiens ist über die Nordostküste des Landes hinweggefegt. Der Zyklon "Ingrid" erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Stundenkilometern. Auch über Neuseeland brach ein Unwetter herein.
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Hamburg - Betroffen war die Stadt Greymouth an der Westküste Neuseelands, wo der Sturm zehn Häuser und weitere 20 Gebäude zerstörte. Nach Medienberichten wurden dabei drei Menschen verletzt.

Es sei ein Wunder, dass niemand ums Leben gekommen sei, hieß es. Der Zyklon habe Dächer abgedeckt, Fenster zerschmettert sowie Bäume, Betonmasten und Stromleitungen umgeknickt. Tony Kokshoorn, Bürgermeister des Grey-Bezirks, sprach von Schäden in Millionenhöhe.

In dem australischen Ort Lockhart River blieben die rund 700 Bewohner in ihren Häusern, als "Ingrid" über sie hinwegzog. "Es gab keine erzwungenen Evakuierungen, manche Bewohner haben die Region freiwillig verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen", sagte ein Polizeisprecher. Verletzt wurde niemand. Nach Auskunft des Warnzentrums Tropische Zyklone wird sich "Ingrid" nun abschwächen.