Urteil: Lebenslang für Carlas Mörder - DER SPIEGEL
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Urteil Lebenslang für Carlas Mörder

Zu lebenslanger Haft verurteilte das Landgericht Nürnberg-Fürth den Mörder der zwölfjährigen Carla. Der Fenstermonteur hatte versucht, das Mädchen zu missbrauchen, sie anschließend gewürgt und in einen Teich geworfen. Carla starb einige Tage später. Die Kriminalpolizei hatte den Täter in einer Aufsehen erregenden Fahndung identifiziert.
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Nürnberg - Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Fenstermonteur die zwölfjährige Schülerin im Januar 1998 auf dem Schulweg überfallen und nach einem Missbrauchsversuch ermordet hat. Die Schwurgerichtskammer am Landgericht Nürnberg-Fürth folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert, weil sie die Beweislage anzweifelte.

Es handelte sich um einen Indizienprozess, in dem das Urteil allein auf Beweisanzeichen beruht. Der Angeklagte hatte die Aussage verweigert. Die Polizei war dem Mann mit der Hilfe eines Phantombildes auf die Spur gekommen. Zudem wiesen Speichelproben von Zigarettenkippen, die in der Nähe des Tatortes gefunden worden waren, eine sehr hohe Ähnlichkeit mit dem DNS-Profil des Fenstermonteurs auf.