Urteil rechtskräftig Karsten Speck muss ins Gefängnis
Dortmund - Wann Karsten Speck die Haftstrafe antritt, ist noch unklar. Das Landgericht Dortmund hatte ihn zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt.
"Er hat Scheiße gebaut, aber man muss ihm auch eine neue Chance geben", sagte Theaterregisseur René Heinersdorff der "Berliner Morgenpost". Schon ab 18. November soll Speck in Heinersdorffs Erfolgsstück "Alles Liebe" in Köln zu sehen sein. Bis 6. Februar soll er mit Jenny Jürgens und Astrid Cohrs auf der Bühne stehen. Heinersdorff sagte, er wolle nicht den moralischen Zeigefinger heben, schließlich seien Speck und er seit Jahren befreundet. "Und da Karsten Speck möglichst alles zurückzahlen will, ist Arbeit das Wichtigste, was er braucht", zitiert ihn das Blatt.
Die Richter hatten Speck am Freitag wegen schweren Betrugs in zwei Fällen verurteilt. Das Gericht hatte es als erwiesen angesehen, dass der Fernsehstar an millionenschweren Betrügereien mit Immobilien und Grundstücken beteiligt war. Demnach hatte Speck 1996 gemeinsam mit seiner Ehefrau Cora und bereits verurteilten Komplizen ein ostdeutsches Ehepaar in den Ruin getrieben.