US-Städte Weiße in der Minderheit
Zum ersten Mal in der Geschichte der USA sind Weiße in den 100 größten Städten in der Minderheit. Insbesondere die Zahl der Latinos hat stark zugenommen.
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Washington - Zähle man die Bevölkerung der Top-100-Städte zusammen, seien die Weißen insgesamt auf unter 50 Prozent gerutscht, berichtet die "New York Times". Latinos, Schwarze, Asiaten und andere ethnische Gruppen stellten hier zusammen die Mehrheit. Das gehe aus den jüngsten Daten der Volkszählung des Jahres 2000 hervor.
Besonders stark ist der Statistik zufolge der Anteil der hispanischen Bevölkerung in den Städten gewachsen. Seit der Volkszählung vor zehn Jahren seien 3,8 Millionen Latinos in die größten Städte gezogen - ein Zuwachs von 43 Prozent innerhalb einer Dekade. Umgekehrt seien viele Weiße aus den Zentren in die Vororte abgewandert. 71 der 100 größten Städte hätten weiße Einwohner verloren.