US-Südstaaten Viele Tote bei Tornado-Serie
Treppe zu weggewehtem Haus in Alabama: Tornados richten schwere Verwüstungen an
Foto: Amanda Sowards/ APBoone's Chapel - Tornados haben im Süden der USA seit Donnerstag mindestens 17 Menschen das Leben gekostet. Allein aus dem Bundesstaat Alabama wurden mindestens sieben Tote gemeldet. Betroffen war unter anderem die Gemeinde Boone's Chapel, 39 Kilometer nördlich der Stadt Montgomery. Dort riss am späten Freitagabend ein Tornado Häuser auseinander. Tote seien am Samstag auch aus Washington County im Süden von Alabama gemeldet worden, teilte eine Sprecherin des Katastrophenschutzes mit.
Der Gouverneur von Alabama rief den Notstand aus. Der Bezirk Marengo County wurde nach Behördenangaben in einem Zeitraum von fünf bis sechs Stunden von vier Tornados getroffen. Ein Mensch kam demnach ums Leben, als ein Wohnwagen fast 500 Meter über eine Verkehrsstraße gewirbelt wurde.
In Mississippi wurde der Ausnahmezustand für 14 Bezirke verhängt. Auch dort kam mindestens ein Mensch ums Leben. Am schlimmsten betroffen war die Stadt Clinton. Mindestens sieben Menschen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Der schwerste Sturm in den USA seit Beginn der Saison zerstörte in Mississippi Dutzende Häuser, Geschäfte und Kirchen. Arbeiter räumten Straßen und suchten Unterkünfte für Familien, die wegen des Unwetters ihre Häuser verloren hatten. Auch aus Arkansas und Oklahoma wurden Tote gemeldet.
Bereits am Freitag waren bei Tornados in Arkansas mehrere Menschen ums Leben gekommen.