US-Wetter: Mittlerer Westen versinkt im Schnee - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

US-Wetter Mittlerer Westen versinkt im Schnee

Mehr als 400 gestrichene Flüge allein in Chicago, nicht enden wollende Staus und Temperaturen von fast minus 30 Grad. Heftige Schneefälle haben große Teile der USA heimgesucht. Auch im Bundesstaat New York fielen innerhalb von zehn Tagen mehr als drei Meter Schnee.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Washington - Auf dem internationalen Flughafen von Chicago mussten mehr als 400 Flüge gestrichen werden, während auf den Straßen wenig voranging, berichteten US-Sender gestern Abend (Ortszeit).

Da der Wintersturm weiter ostwärts zog, gab der Nationale Wetterdienst Schneewarnung von Iowa und Missouri über das Ohio-Tal bis hin zu Teilen Neuenglands ganz im Nordosten des Landes heraus. Auch der Norden des Staates New York soll betroffen sein, wo innerhalb der vergangenen zehn Tage bereits mehr als drei Meter Schnee gefallen sind.

Mindestens vier Menschen kamen den Angaben zufolge bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben. Im Norden der USA herrschte Eiseskälte: In Nord-Dakota, an der Grenze zu Kanada, fiel die Temperatur laut Wetterdienst gestern auf beinahe minus 30 Grad.

Wie der Fernsehsender NBC berichtete, konnten in der Hauptstadt Washington Bundesbedienstete bereits am frühen Nachmittag nach Hause gehen, nachdem mehrere Zentimeter Schnee gefallen waren.

Auch an Washingtons internationalem Flughafen Dulles fielen zahlreiche Flüge wegen des Wetters aus.

dab/dpa